Der Staat bin ich? – Die visuellen Botschaften von Donald Trump

Es wird eine interessante Zeit werden. Donald Trump hat einige visuelle Botschaften verbreitet, die seine Zeit kennzeichnen werden.

Er saß mit seiner Familie in seinem Trump Tower in goldverkleideten Räumen auf goldenen Sesseln so wie früher die französischen Könige.

Dort sprach er zu den Medien und zum Volk. Er sprach direkt und seine direkte Art wurde sicher auch verstanden.

Und dann zeigte er, wer unter ihm nun ran darf.

Seine Botschaft, daß er die 400.000 Dollar Präsidentengehalt pro Jahr nicht braucht sondern für einen Dollar arbeitet, zeigt materiell und symbolisch, daß er nicht den Staat braucht sondern der Staat ihn.

Die Benennung wichtiger Ämter mit Personen, die eigentlich gegen ihn waren, zeigt jetzt schon, wie er die ans Laufen kriegt, die für Geld und Ämter ziemlich viel tun.

Er führt vor und zeigt dadurch seine Macht.

Damit macht er sich keine Freunde aber er versteht das Geschäft und den Witz:

Wie lautet die Steigerung von Feind? Todfeind und danach Parteifreund.

So ist das.

Geld führt und er führt das Geld.

Seine visuelle Sprache bringt jetzt schon die Medien zum Glühen.

Aber alles wird innenpolitisch bestimmt sein. Das war ja auch seine Wahl. Und deshalb wird es interessant werden, seine Bildsprache weiter zu verfolgen.

In Deutschland sieht man Politiker so gut wie gar nicht mehr, weil sie medial nicht falsch auffallen wollen und in Amerika zeigt Trump jetzt mit einer gewaltigen Bildsprache, daß er über dem Staat steht und mit Geld führt.

Da der Staat eine immer stärkere Verarmung von immer größeren Bevölkerungsschichten herbeigeführt hat, erleben wir nun eine Situation, wo genau sein Konzept aufgehen kann.

Dann käme er in das Buch der großen Männer der Weltgeschichte. Das wäre aber nur dort möglich, wo genderfreies Schreiben erlaubt ist.

Wir sind dabei und werden es live erleben.

Ich bin gespannt.

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